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Seegfrörni Februar 1963

Im Neujahrsblatt 1964 findet sich dieses sehr schöne Bild. Foto von Walter Weber, damals im Bauamt tätig. Vierfarbendruck von der E. Löpfe Benz AG. Sonnenuntergang über dem Rietli, die Badhütte dunkel zu erkennen.

Chronik der Seegfrörni

Im Neujahrsblatt 1964 hat in der in jedem Neujahrsblatt zu findenden «Kleine Rorschacher Stadtchronik» Franz Mächler den chronologischen Ablauf der Gförni beschrieben.

7. Februar. Der zugefrorene Bodensee ist das meteorologische Ereignis des Jahrhunderts! Die letzte Bodenseegfrörni ereignete sich im Winter 1880. Trotz eindringlicher Warnungen wagen sich bereits ein paar Burschen auf die Eisfläche hinaus.

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Die Rorschacherberger Schulen wandern über's Eis

Der heutige Tag ist für die Schulkinder Rorschacherbergs ein großer Festtag. Unter Führung ihrer Lehrer unternehmen etwa 400 Schüler unter der Begleitung von etwa 100 Erwachsenen eine Wanderung über den zugefrorenen Bodensee nach Kreßbronn. Um neun Uhr wird beim Kurplatz die Eisfläche betreten. Klassenweise gruppiert, werden die Kinder den 14 Kilometer langen Weg antreten, wobei sich die Gruppen nicht weiter als Rufweite voneinander trennen werden. Es werden Stundenhalte und in Seemitte eine längere Pause eingeschaltet, die für Spiele und Gesänge benützt und so zu einem kleinen Eisfest der Rorschacherberger Schuljugend werden wird. Um 14 Uhr werden sich die Kinder zum gemeinsamen Schmaus in der Krone zu Kreßbronn versammeln. Die Rückfahrt erfolgt per Zug über Lindau — Bregenz — St. Margrethen mit Ankunft in Rorschach-Bahnhof um 17.56 Uhr.
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Fütterung der hungernden Wasservögel am Bodensee

Die große Kälte setzt auch den Wasservögeln schwer zu. Weite Eisflächen bedecken die Uferzonen, und besonders sind es die Enten aller Arten, die nicht mehr «gründeln» können und schwer Hunger leiden. Bereits wurden ganz abgemagerte, erfrorene Wasservögel aufgefunden.

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Das Jahrhundertereignis von 1963

Tagtäglich spazierten nun die Rorschacher zum Hafen und verfolgten das Wachsen der Eisdecke vom Kornhaus her bis über den Leuchtturm am Ende der Hafenmole. Hunderte von Wasservögeln spazierten auf dem Eis herum, sie litten Hunger und mussten gefüttert werden.

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Wetterbericht vom Dienstag, den 5. Februar 1963

Allgemeine Wetterlage: Das kalte Wetter dauert weiterhin an. Heute morgen betrugen die Temperaturen im Mittelland und am Juranordfuß zwischen minus 15 und minus 20 Grad, strichweise etwas darunter.
Prognose bis zum Abend: Vorwiegend heiter. In den Niederungen am Vormittag gebietsweise Nebel oder Hochnebel, obere Grenze um 1100 m, am Nachmittag Temperaturen zwischen minus 5 und minus 10 Grad.

"Link"-Sammlung zu vielen externen Seegfrörni Beiträgen

Bei unserer Recherche zu diesen Artikel sind wir auf viele Webseiten mit Textbeiträgen, Bildern, Filmen und Tondokumenten gestossen, welche wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

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