Geschichte > 1800 - 1914

Von der Neuordnung der Dinge

Der Szenenwechsel, der sich im 19. Jahrhundert vollzog, war radikal. Wo das Alte nicht von selber in Trümmer fiel, wurde es ohne Rücksicht und Pietät gewaltsam überwunden. Ein neuer Geist machte sich stark, der Glaube an die Pflicht des Menschen, sein Geschick selbst an die Hand zu nehmen.

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Die grosse Zeit und das Ende des Rorschacher Kornhandels

Kluge äbtische Politik, von ehrlicher Fürsorge um das Wohlergehen des Volkes gleichermassen geleitet wie von aufmännischen Erwägungen, hat aus dem kleinen Hafenstädtchen Rorschach den bedeutendsten Kornumschlagplatz der Ostschweiz gemacht. Der 1748 vollendete Prachtbau des Kornhauses lässt spontan die Vermutung aufkommen, der

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1824: Das erste Dampfschiff auf dem Bodensee

Am 10. November 1823 machte das erste Dampfschiff, die Wilhem, von Friedrichshafen aus auf dem Bodensee ihre Probefahrt. Am folgenden Tag fuhr das Schiff mit 800 Zentnern Güter beladen nach Rorschach.

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1853: Gründung Töchterinstitut «Stella Maris»

Das Töchterinstitut «Stella Maris» wird gegründet und erhält bald grosse internationale Anerkennung als ausserordentliche Bildungsstätte.

Heute ist die Pädagogische Hochschule darin untergebracht.

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1856: Bau der Eisenbahnlinie Zürich-Rorschach

1847 eröffnete Württemberg die Linie Ulm-Friedrichshafen. Sechs Jahre später, 1853, erreichte die Eisenbahn München-Lindau den Bodensee. Dort übernahmen die Bodenseeschiffe Fracht und Personen und brachten sie nach Rorschach oder Romanshorn; weiter führten nur noch Fuhrwerke und Postkutschen.

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Die Eisenbahnepidemie

Weil es sich bei der Eisenbahn um das Thema der Zeit schlechthin handelt, um das Symbol für die neue Dynamik in der Geschichte, interessiert uns hier vor allem die Rolle, die das neue Verkehrsmittel vor fünf Generationen im Bewusstsein der Öffentlichkeit gespielt hat, und wir können uns diese Einschränkung umso eher leisten, weil die regionale Verkehrsgeschichte bereits von mehreren Autoren eingehend behandelt worden ist.

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Vom Unbehagen an der Eisenbahn

Dass der Eisenbahnenthusiasmus Unzählige beinahe in Taumel versetzte, bezeugt der erste Blick in die Quellen, und dennoch ist mit dieser Feststellung das herrschende Klima keineswegs ausreichend gekennzeichnet. Am Rande zumeist nimmt man davon Kenntnis, dass sich eine Minderheit aktiv dagegen auflehnte oder wenigstens das lärmige Feuerwerk aus Fortschrittstiraden mit Kopfschütteln quittierte.

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1877: Rorschach wird Industrieort und die Stadt wächst

Schon in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts arbeiteten in der Wachsbleiche und an der Goldacher Grenze zwei kleine Betriebe mit vier bis zwölf Stickmaschinen. Die erste grössere Stickereifabrik stand im Gut. Sie wurde 1877 von E. Mettler-Müller gegründet.

Heute gibt es die Firma Mettler Nähfäden immer noch in Rorschach.

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Sieg der Maschine - oder vom Optimismus der Liberalen und vom Entsetzen der Konservativen

Von der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts gilt: Welcher Sache man auch immer seine Aufmerksamkeit zuwendet, sie steht entweder im Schatten oder im Lichte der modernen Industrie, nichts und niemand blieb von ihr unbetroffen. Was unter der Bezeichnung industrielle Revolution das Gefüge der Welt bis ins Innerste verwandelte, fasste seit der Vereinheitlichung von Post, Zoll, Massen und Münzen und nach dem Abschluss der ersten Phase des Eisenbahnbaus auch in der Schweiz Fuss.

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Die Goldacher und der Bodensee

Über Jahrhunderte konnten die Goldacher mit dem Bodensee nichts anfangen. Sie haben ihn nicht nur gemieden, sondern gar gefürchtet. Nur sehr wenige Menschen besiedelten die unteren Gebiete Goldachs am See, die damals öfters unter Wasser standen und nicht sehr fruchtbar waren.

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